Am Freitag gab es ein tolles Spargelgericht nach einem Rezept von Tim Mälzer. Dabei wird der total gesunde und kalorienarme Spargel... (Trommelwirbel bitte!) ...fritiert. Eins der besten Spargelgerichte überhaupt, wie ich finde.
Für zwei Personen hatte ich 1 kg Spargel. Diesmal nicht vom Hof meines Vertrauens, und das habe ich leider auch bereut. Geschmacklich war zwar auch an diesem nichts auszusetzen, aber leider waren viele Stangen holzig (trotz Klasse I...). Letztes Mal als ich von meinem Spargelhof gekauft habe, hatte ich "nur" geschälten Spargel aus Klasse II und der war top! Keine einzige holzige Stange. Deswegen hier mal Werbung:
Spargelhof Mönich aus Griesheim. In Dieburg steht ein Stand gegenüber vom Rewe im Gewerbegebiet, auf dem Parkplatz vom alten Aldi.
Das Kilo Spargel habe ich geschält, in Salz/Zucker-Wasser 4 Minuten gekocht und auf Küchenpapier abtropfen und abkühlen lassen. Währenddessen habe ich einen Dip zubereitet. Im Rezept selbst gibt es die Anleitung zum eigen hergestellten Limetten-Aioli, welches ich eigentlich auch machen wollte. Als ich dann allerdings den Knoblauch hervorholte und dieser eigentlich nur noch Staub war, musste ich improvisieren (niemand hatte mehr Lust, noch einkaufen zu fahren nur für Knoblauch...). Ich lies komplett ab von selbstgemachter Mayonnaise und habe einige Esslöffel Salatcreme mit dem Abrieb und Saft einer Bio-Limette gemischt. Als es nicht säuerlich genug war, habe ich noch ein paar Spritzer Zitronenkonzentrat zugefügt. Ein bisl Salz und Pfeffer und 3 EL geschlagene Sahne, fertig ist die Limetten-Mayonnaise. Und nächstes Mal gibts dann auch richtiges, selbstgemachtes Limetten-Aioli. Versprochen. Knoblauch haben wir zumindest dafür jetzt wieder im Haus.
Der abgekühlte Spargel wird jetzt ganz klassisch paniert. Also erst in Mehl wenden, ein bisl abklopfen, dann in verquirltem Ei eintauchen und dann in Semmelbröseln (oder Paniermehl) wenden. Die Semmelbrösel ruhig ein wenig andrücken. Ich paniere jede Stange einzeln. Ist vielleicht ein bisl mehr Arbeit, die Stangen sehen aber hinterher schöner aus und die Panade wird gleichmäßiger. Während ich panierte, wurde auf dem Herd schon ein Bräter mit 2 L Rapsöl erwärmt. Man kann ganz leicht erkennen, ob das Öl heiß genug ist, wenn man ein Holzstäbchen ins Fett hält und an diesem Bläschen aufsteigen. Ich habe eine Stange probe-fritiert. Danach immer höchstens 6 Stangen zusammen, sonst "kühlt" das Fett zu schnell runter, bis sie schön goldbraun sind, das dauert ca. 4 Minuten. Die Stangen wieder auf Küchenpapier abtropfen lassen. Und das wars schon. Der Spargel bleibt supersaftig, die Panade wird knusprig und das zusammen mit dem Limetten-Dip ist wirklich grandios lecker!
Und während wir unsere fritierten Spargelstangen genießen, schauen wir eine Folge Biggest Loser... :)
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Montag, 20. Mai 2013
Freitag, 17. Mai 2013
Der Sport
Heute morgen, noch vor dem Frühstück, ging es für mich auf den Stepper. Leider ist im Moment das Wetter ganz schön wechselhaft und immer, wenn ich vor hatte, draußen laufen zu gehen, hat es geregnet. Das sind leider auch faule Ausreden...
In der letzte Woche war ich nicht ganz fit und deswegen auch draußen das letzte Mal vor über einer Woche unterwegs. Das wurmt mich schon ein bisl. Ich hoffe, mein Kreislauf und mein allgemeines Wohlbefinden bessern sich jetzt wieder. Eigentlich macht es mir schon Spass, im Wald zu joggen, aber der Schweinehund ist oft so riesig. Ausreden sind da nicht nur das schlechte Wetter, sondern auch der Aufwand (Umziehen, Pulsgurt um, iPod anlegen, 40 Minuten unterwegs sein, danach duschen..), da gehen dann schon mal locker 1,5 Stunden für Sport drauf. Das krieg ich leider auch nicht immer unter. Ja, und auch das ist eigentlich eine Ausrede.
Aber Sport sollte eigentlich kein "Muss" sein, sondern immer ein "Will". Das fängt doch schon im Kopf an. Wenn man sich immer sagt "Ich MUSS heute laufen gehen", da hat man doch schon keinen Bock mehr...
Also war es heute morgen mal wieder der Stepper, und gestern Abend ein kleines Hantel- und Bauchmuskeltraining.
Übrigens schauen wir grad die neunte Staffel von US-Biggest Loser. Angefangen haben wir vor ein paar Monaten mit der letzten, danach haben wir noch die allererste und die elfte geschaut.
Heute haben wir die 4. Folge gesehen. Ein paar von den schwereren Kandidaten haben dort nach 4 Wochen schon über 50 lbs abgenommen, das sind ungefähr 23 kg. Ist schon Wahnsinn, was die Kandidaten da leisten. Und die tragen bei weitem mehr Gewicht als ich mit sich rum. Wenn ich sehe, was die am Tag alles an Sport und Übungen schaffen.. Da sollte ich es doch wohl packen, drei Mal die Woche laufen zu gehen, oder?
Ich fänds ja auch mal ziemlich geil, für ein paar Wochen so ein Training zu machen..
Mittwoch, 15. Mai 2013
Erdbeer-Eis und Biggest Loser
Vom Erdbeer-Eis habe ich ja schon berichtet. So sieht das ganze dann aus:
Ganz einfach und super lecker! Und sicher auch ne nette Alternative zu industriell gefertigtem Eis.
Mein Freund und ich schauen gern das amerikanische Original von The Biggest Loser. Das ist mit dem deutschen Ableger gar nicht zu vergleichen. Die letzte deutsche Staffel habe ich angefangen, fand sie aber im Gegensatz zur US-Version ganz schön langweilig.. Die Kandidaten nehmen schneller und viel mehr ab, sind motivierter und man sieht sie vor allem mehr beim Training. Das hat uns auch motiviert, wieder mehr Sport zu machen. Die US-Trainer sind außerdem der absolute Hammer. Jilian Michaels ist eine 1,58m kleine Powerfrau mit der Stimme eines Army-Ausbilders. Mit der würde ich mich nicht anlegen. Wenn Jilian sagt, geh 60 Minuten aufs Laufband, dann fragst du nur noch, wie schnell! Und trotzdem, Geschrei hin oder her, ist sie absolut sympathisch und nimmt sich jeden Kandidaten zu Herzen. Tolle Frau! Und der andere Trainer, Bob Harper, ebenso und auch ein totales Vorbild an Ausdauer und Disziplin.
Seit wir uns davon haben motivieren lassen, wird unser Stepper einmal am Tag mindestens 30 Minuten benutzt und ich habe, seit das Wetter wieder schöner ist, wieder angefangen zu joggen. War hart am Anfang, bin schon ewig nicht mehr gelaufen, aber mittlerweile bin ich auch 3 mal die Woche mindestens 30 Minuten unterwegs. Erstmal nur im GA1 Bereich, sprich: Im Fettverbrennungsmodus. Außerdem trainiere ich noch mit Hanteln und Vibrationsstab (das ist dieses übergroße Ohrenstäbchen..). Tja, bisher haben wir auch schon jeder ein bisl abgenommen. Aber vor allem ist das Körpergefühl einfach wieder besser und das Selbstwertgefühl steigt auch. Und das finde ich mit am wichtigsten. Ein paar Kilo zu viel fallen doch erst dann wirklich auf, wenn man sich dafür schämt. Nun, ich meine jetzt wirklich nur 5 bis 10 Kilo überm Normalgewicht. Bei mir sieht das so aus: Ich bin 1,59 m klein und wiege im Moment 61 kg. Also 2 kg überm Normalgewicht. Mein Ziel über kurz ist erstmal auf 59 kg zu kommen, und dann auf länger auf 55 kg, das wäre so mein Traumgewicht. Aber hauptsache, wieder fitter und sportlicher zu sein. Dünn will ich gar nicht werden..
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