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Mittwoch, 15. Mai 2013

Erdbeer-Eis und Biggest Loser

Vom Erdbeer-Eis habe ich ja schon berichtet. So sieht das ganze dann aus: 
Ganz einfach und super lecker! Und sicher auch ne nette Alternative zu industriell gefertigtem Eis.


Mein Freund und ich schauen gern das amerikanische Original von The Biggest Loser. Das ist mit dem deutschen Ableger gar nicht zu vergleichen. Die letzte deutsche Staffel habe ich angefangen, fand sie aber im Gegensatz zur US-Version ganz schön langweilig.. Die Kandidaten nehmen schneller und viel mehr ab, sind motivierter und man sieht sie vor allem mehr beim Training. Das hat uns auch motiviert, wieder mehr Sport zu machen. Die US-Trainer sind außerdem der absolute Hammer. Jilian Michaels ist eine 1,58m kleine Powerfrau mit der Stimme eines Army-Ausbilders. Mit der würde ich mich nicht anlegen. Wenn Jilian sagt, geh 60 Minuten aufs Laufband, dann fragst du nur noch, wie schnell! Und trotzdem, Geschrei hin oder her, ist sie absolut sympathisch und nimmt sich jeden Kandidaten zu Herzen. Tolle Frau! Und der andere Trainer, Bob Harper, ebenso und auch ein totales Vorbild an Ausdauer und Disziplin. 
Seit wir uns davon haben motivieren lassen, wird unser Stepper einmal am Tag mindestens 30 Minuten benutzt und ich habe, seit das Wetter wieder schöner ist, wieder angefangen zu joggen. War hart am Anfang, bin schon ewig nicht mehr gelaufen, aber mittlerweile bin ich auch 3 mal die Woche mindestens 30 Minuten unterwegs. Erstmal nur im GA1 Bereich, sprich: Im Fettverbrennungsmodus. Außerdem trainiere ich noch mit Hanteln und Vibrationsstab (das ist dieses übergroße Ohrenstäbchen..). Tja, bisher haben wir auch schon jeder ein bisl abgenommen. Aber vor allem ist das Körpergefühl einfach wieder besser und das Selbstwertgefühl steigt auch. Und das finde ich mit am wichtigsten. Ein paar Kilo zu viel fallen doch erst dann wirklich auf, wenn man sich dafür schämt. Nun, ich meine jetzt wirklich nur 5 bis 10 Kilo überm Normalgewicht. Bei mir sieht das so aus: Ich bin 1,59 m klein und wiege im Moment 61 kg. Also 2 kg überm Normalgewicht. Mein Ziel über kurz ist erstmal auf 59 kg zu kommen, und dann auf länger auf 55 kg, das wäre so mein Traumgewicht. Aber hauptsache, wieder fitter und sportlicher zu sein. Dünn will ich gar nicht werden..   

Samstag, 11. Mai 2013

Spargel-Zeit!

Heute habe ich bei meinen Eltern daheim (bin übers Wochenende zu Besuch) zum dritten Mal dieses Jahr leckeren Spargel gegessen. Das erste Mal, da war ich mit meinem Freund in Speyer, um das aktuelle Stück einer Freundin im Zimmertheater Speyer anzuschauen. Sie spielt dort "Heirat oder Scheidung, Liebling?", ein Zwei-Personen-Stück um eine On/Off-Beziehung zwischen einem armen Maler und einer High-Society-Erbin. War sehr amüsant und ein schöner Abend! Aber eigentlich wollte ich ja über Spargel reden..


Ich bin auf jeden Fall jemand, der sich auf die Spargel-Zeit freut. In Speyer habe ich im Restaurant Zum Goldenen Hirsch ein super Spargel-Gericht gegessen. Beim Lesen der Karte wirkte das recht leicht und sommerlich: Putensteak, überbacken mit Spargel, dazu Spargel-Risotto.
Letztendlich war es eine riesige Portion Spargel-Risotto, welches mit Sauce Hollandaise angemacht wurde, also nicht leicht. Und das Steak war mit 4-5 Spargelstangen und einer Käse-Sauce und einer Scheibe Käse überbacken. Also, auch nicht nicht leicht. Aber soooo unglaublich lecker! Das Essen war wirklich verdammt gut. Mein Freund hatte einen Pfälzer Teller mit dreierlei Fleisch und Bratkartoffeln (er steht jetzt nicht sooo auf Spargel..) und das war auch super gut. Also, Speyer ist eine wirklich schöne Stadt und wer mal dort ist, dem kann ich dieses Restaurant sehr empfehlen. Preise sind ok, etwas gehoben, aber es gibt auch wirklich große Portionen.
Das war also mein erstes Spargel-Gericht dieser Saison. Mal was anderes und wirklich sehr lecker.

Dann habe ich diese Woche Donnerstag, an Fronleichnam, selber Spargel gekocht. Den hole ich immer an einem Stand vom Hof hier aus der Region Darmstadt-Dieburg und war bisher nie enttäuscht. Auch die Erdbeeren von denen sind super.
Mein Lieblingsrezept für Spargel ist von Alfons Schuhbeck:

Spargel mit Ei-Vinaigrette (für zwei Personen)

Dazu gut 2 Liter Wasser für 600g Spargel zum Kochen bringen, dann Salz und 1 EL Zucker und die geschälten Spargelstangen zugeben. Je nach Dicke wird der Spargel 8-12 Minuten gekocht. Gar-Test: Wenn die Stangen sich leicht beugen, wenn man sie mit einem Löffel aus dem Wasser hebt, sind sie gut!

Für die Ei-Vinaigrette koche ich 2 Eier hart, am besten ein paar Stunden vorher, damit sie abgekühlt sind. Ich benutze eigentlich immer nur Bio-Eier, weil ich a) finde, dass sie tatsächlich besser schmecken, b) ich die Farbe des Ei-Gelbs schöner finde (profan, ich weiß..), c) wegen der Tierhaltung und d) weil sie nun wirklich nicht viel teurer sind als Freilandhaltung (und das sollte mindestens sein!). Dann werden 80ml Gemüsebrühe mit 2 EL Rotweinessig und 4 EL Olivenöl gemischt, dazu ein halber Teelöffel scharfer Senf, Salz, Pfeffer und ein bißchen Zucker. Alles mit dem Schneebesen mischen. Die Eier pellen und Eigelb und Eiweiß getrennt von einander klein hacken. Zur Vinaigrette geben und alles noch mal mischen. Noch mal kräftig abschmecken, fertig!

Den warmen Spargel auf Tellern anrichten, die Vinaigrette drüber geben und mit Schnittlauchröllchen bestreuen.
Dazu passt super gebeizte Forelle, geräucherter Lachs oder ähnlicher Fisch. Und ein schöner kühler Rosé, hier im Bild ein Dornfelder Rosé aus Rheinhessen, den ich im Edeka gefunden habe und der wirklich, für einen sehr geringen Preis von 1,99 €, überraschend lecker war.

Als Nachtisch gabs an dem Abend selbstgemachtes Erdbeer-Joghurt-Eis, wofür ich ein paar Erdbeeren püriert und mit 4-5 EL fettarmen Joghurt und 2-3 TL Zucker gemischt habe. Das ganze habe ich in solche Eis-am-Stiel-Förmchen gegeben und einen Tag im Gefrierer gelassen.

Nächste Woche wird auf jeden Fall noch Spargel-Suppe gekocht und panierter und gebackener Spargel mit Zitronen-Aioli (nach einem Rezept von Tim Mälzer) gegessen! :) Ich freu mich schon!

Und heute bei meinen Eltern gabs ganz klassisch Spargel mit gekochtem Schinken (beim Rewe gabs hier sogar einen als Spargel-Schinken ausgewiesenen, der schön mager ist) und Sauce Hollandaise von Thomy (die light-Variante.. naja.. dann lieber ein Stückchen Butter drauf und gut ist..). Dazu Salzkartoffeln. Auch ganz einfach und lecker.

Ja, wie gesagt, ich bin jemand, der sich tierisch auf die Spargel-Zeit freut.. :)